Gepostet: 06.05.2021

Joseph Gaßner

Ein bisschen gruselig ist die Vorstellung schon, den Rachenabstrich für den PCR-Test von einem Roboter machen zu lassen.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/coronatest-beim-roboter-die-az-hats-ausprobiert-art-725556#keywords

Dies erinnert mich an die vor 30 Jahren aufkommenden Melkroboter und die damit verbundene Diskussion, ob jetzt die Melker überflüssig würden. Damals funktionierten die Melkroboter nur mit Kühen, die normgerechte Euter hatten. Als Vorteil wurde gepriesen, dass die Kühe nicht mehr nur zu festen Melkzeiten gemolken würden sondern rund um die Uhr dann, wenn ihnen danach wäre. Mittlerweile sind die Melkroboter zwar etabliert, haben jedoch bei weitem nicht den Melker ersetzt.

Vielleicht ist es beim Roboter-Abstrich so, wie bei Vielem im Leben: Man muss es erst einmal ausprobiert haben, um Zutrauen zu fassen.

Bei kleinen Kindern kann ich mir aber den Einsatz überhaupt nicht vorstellen, wenn ich an so manches Drama hierbei denke. Die problemlosen Abstriche sind leider die Ausnahme. Ich finde es sehr traurig, dass diese teilweise fast schon traumatischen Tests unseren kleinen Kindern zugemutet werden, weil es angeblich keine andere Lösung gibt.
Kontakt
Nachricht wurde gesendet. Wir melden uns bald bei Ihnen.